Nächste Termine

Für September und Oktober 2016 stehen erneut einige Tagungen und Veranstaltungen auf dem Programm des EI-QFM.

Am 6. September findet zunächst die Fachgruppentagung der "Beratungsprozesse" statt. Am 13. September folgt die Tagung der Fachgruppe "Altersvorsorgemathematik".

Der diesjährige Tag des EI-QFM ist für den 12. und 13. Oktober geplant und bietet u.a. Vorträge zum Thema "Fonds und Altersvorsorgelösungen" und "Steuerliche Risiken bei gleichzeitigem Bezug von Pension und Gehalt". Der zweite Veranstaltungstag wird in erster Linie von Fachgruppentagungen geprägt sein.

Das Programm zum Tag des EI-QFM 2016 finden Sie hier.

  

Tag des EI-QFM 2015

Der diesjährige Tag des EI-QFM, der am 22. September stattfand und mit einem Tag der Sitzung von vier Fachgruppen am 23. September verbunden war, stand ganz im Zeichen der am Fraunhofer ITWM in Kaiserslautern neu eingerichteten Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PIA).

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In den Vorträgen wurde dabei zunächst auf Arbeit und Konzept der PIA eingegangen. Danach kamen sowohl die Versicherer als auch die Verbraucherseite zu Wort, die ihre Wünsche und Anforderungen an die PIA formulierten. Dabei wurde zum einen die Hoffnung auf stärkere Transparenz bei geförderten Altersvorsorgeprodukten im Hinblick auf Kosten sowie Chancen und Risiken für den Kunden geäußert, aber auch auf die Chance für eine Verbesserung des Images der Branche durch das Wirken der PIA als eine neutrale Institution ausgedrückt.

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Um die Wirkung der neu einzuführenden Chance-Risiko-Klassen für die Altersvorsorgeprodukte optimal im Kundengespräch nutzen zu können, hat die Fachgruppe Beratungsprozesse des EI-QFM ein Verfahren zur effizienten Risikoklassenermittlung beim Kunden erarbeitetet, das auf der Beantwortung von lediglich vier einfachen Fragen basiert. Seine Vorstellung und die einer detaillierten Auswertung des ersten Tests beim Kunden bildeten einen weiteren Schwerpunkt des Tags.

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Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen teils futuristischen Einblick in neue Aufgabengebiete und Herausforderungen für die Altersvorsorgesoftware und –beratung, die sich durch den innovativen Einsatz neuer Techniken ergeben könnten.

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Besonders erfreulich war in diesem Jahr die große Beteiligung durch die Mitglieder und Partner des EI-QFM, aber auch durch eine Vielzahl neuer Teilnehmer aus der Fonds- und Finanzbranche. Sehr positiv ist, dass das EI-QFM auch in diesem Jahr wieder einige prominente neue Mitglieder gewinnen konnte.

 

Prof. Dr. Ralf Korn ist neuer Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik am 30. April 2015 in Berlin wurde Prof. Dr. Ralf Korn, Geschäftsführer von EI-QFM, zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes gewählt.

»Die aktuelle Niedrigzinsphase, die steigende Lebenserwartungen sowie die verstärkten Anforderungen an das Risikomanagement und -reporting erfordern es, viele traditionelle Modellannahmen in Frage zu stellen«, erklärte Korn nach seiner Wahl. Dazu wolle der von ihm geführte Verein als die wissenschaftliche Organisation in Deutschland künftig noch stärker als bisher ihren Beitrag leisten. Ziel sei es, der erste Ansprechpartner für die Praxis bei der Entwicklung und Anwendung der nächsten Generation von finanz- und versiche-rungsmathematischen Modellen und Methoden zu sein, so Korn, der an der TU Kaiserslautern Finanzmathematik lehrt. »Dabei wird eine der Herausforderungen der Transfer von neuen Forschungsresultaten in die Praxis und das Übersetzen praktischer Probleme in die Wissenschaft sein.«

Die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM) ist mit 4.485 Mitgliedern eine der großen wissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland. Sie kümmert sich um Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie Transfer auf den Gebieten der Finanz- und Versicherungsmathematik und stellt insbesondere den Kontakt zwischen den Hochschulen und den Mathematikern in Finanz- und Versicherungswirtschaft dar.

Die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V.

Presse: procontra-online

 

Tag des EI-QFM 2014: Zufriedenheit und Highlights

Der diesjährige Tag des EI-QFM fand am 26. August unter großer Beteiligung der Mitglieder und Partner des EI-QFM am Fraunhofer Institut ITWM in Kaiserslautern statt.

Dabei konnte Geschäftsführer Prof. Dr. Ralf Korn mit Stolz auf das im abgelaufenen Geschäftsjahr Geleistete zurückblicken. So war die Arbeitsintensität mit ungefähr 20 Fachgruppentagungen in Kaiserslautern seit dem letzten Tag des EI-QFM wieder sehr groß. Des Weiteren konnte der Bekanntheitsgrad des EI-QFM weiter gesteigert werden, genauso wie die Zahl der Mitglieder und Partner.

Ein Highlight der Veranstaltung war die Verleihung der ersten vier Zertifikate für einen Nettoein­kommensrechner an die Unternehmen Elaxy (Jever), teckpro (Kaiserslautern) und Weseler Rechenzentrum (Wesel) sowie das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (Altenstadt/WN). Alle Anbieter hatten sich erfolgreich einem Zertifizierungsprozess unterzogen, der durch das Fraunhofer Institut ITWM durchgeführt wurde. Eine solche Zertifizierung steht auch allen anderen interessierten Unternehmen offen, insbesondere auch Nicht-Mitgliedern des EI-QFM (Informationen sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich). Eine anschließende Podiumsdiskussion erörterte Sinn und Zweck solcher Zertifizierungen, die nicht nur von den Anbietern sehr positiv gesehen wurde.

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von links nach rechts: Jürgen Stellpflug (ÖKO Test), Nadine Wermke (teckpro AG), Dieter Hoppen (Weseler Rechenzentrum), Gerald Haase (ELAXY)

Ein weiteres Highlight der Arbeit des EI-QFM ist die erste Anwendung des von der Fachgruppe „Versicherungsmathematische Gutachten“ entwickelten Factsheets, das die Arbeit von Gutachtern und Steuerberatern im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge wesentlich erleichtert und zuverlässiger macht. Es fasst die relevanten Angaben versicherungsmathematischer Gutachten übersichtlich zusammen und erleichtert so die Extraktion dieser Angaben aus den z.T. sehr umfangreichen Gutachten.

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Jan-Christopher Kling (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, JCKling); Prof. Dr. Hans-Joachimg Zwiesler (Institut für Versicherungswissenschaften, Universität Ulm)

Weitere Themen des Tags des EI-QFM waren die Entwicklung und Diskussion neuer Produkte im Bereich der Altersvorsorge, auf die speziell Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler (Uni Ulm) in seinem Impulsreferat einging, sowie die Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes, die von Prof. Korn vorgestellt wurden. Beide Themen wurden in ausführlichen Podiumsdiskussionen mit Vertretern der Praxis beleuchtet.

Eine detaillierte Vorstellung des bereits oben erwähnten Factsheets durch Jan-Christopher Kling und Überblicke über die Arbeit der Fachgruppe „Beratungsprozesse“ durch Prof. Michael Hauer (Institut für Vorsorge und Finanzplanung) und die Arbeit der Fachgruppe „Firmen- und Industriegeschäft“ durch Michael Littig (teckpro AG) rundeten den sehr erfolgreichen Tag ab.

 

Erste Softwarezertifikate am Tag des EI-QFM 2014 verliehen

Nach ausgereifter konzeptioneller Vorarbeit durch die Fachgruppe Altersvorsorgemathematik konnten am diesjährigen Tag des EI-QFM von Geschäftsführer Prof. Dr. Ralf Korn die ersten Zertifikate für die erfolgreiche Prüfung eines Nettoeinkommensrechners an die Softwarehersteller Elaxy (Jever), teckpro (Kaiserslautern), Weseler Rechenzentrum (Wesel) sowie das Institut für Vorsorge- und Finanzplanung (Altenstadt/WN) verliehen werden.

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von links nach rechts: Christa Einkammerer, Gerald Haase (beide ELAXY), Kathrin Braun, Nadine Wermke (beide teckpro), Dieter Hoppen, Jens Tekolf (beide WRZ), Thomas Krapf (IVFP)

 

Die Verleihung der Zertifikate ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer vollständigen zertifizierten Software im Bereich Altersvorsorge, die den Berater und den Kunden in die Lage versetzen soll, die für den Kunden bestgeeigneten Produkte zu bestimmen.

Um das Zertifikat des EI-QFM zu erhalten, muss durch einen externen Zertifizierer bestätigt werden, dass die jeweilige Software (in diesem Fall der Nettoeinkommensrechner) die Referenzwerte in der repräsentativ ausgewählten Testfallbasis des EI-QFM zufriedenstellend verifizieren kann. Dabei kann es aufgrund nicht eindeutiger Vorgabe durch den Gesetzgeber auch Abweichungen durch verschie­dene, gesetzlich zulässige Rechenwege von den Referenzwerten geben, wobei dem Zertifizierer die Aufgabe obliegt, eine solche Abweichung als zulässig oder nicht zu klassifizieren.

Die Möglichkeit, ein Zertifikat für einen Nettoeinkommensrechner zu erhalten, ist für alle ent­sprechen­den Softwarehersteller gegeben, die sich der Prüfung durch einen vom EI-QFM anerkannten Zertifizierer unterziehen wollen. Genaue Rahmenbedingungen der Zertifizierung sind per Anfrage unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich.  

 

 Tag des EI-QFM 2013 - Kaiserslautern empfängt Versicherungsbranche

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Seit zwei Jahren arbeiten Vertreter der Versicherungswirtschaft, aus Software- und Beratungsunternehmen und Wissenschaftler gemeinsam an Lösungen, die die Branche zu einer verdienten Image-Verbesserung durch eine deutlich gesteigerte Qualität in der Beratung, Verlässlichkeit und Transparenz führen soll. Der umfassende Ansatz des EI-QFM wurde im Laufe der Tagung am 27. und 28. Juni 2013 als größter Vorteil der Initiative deutlich. Nirgends sonst entsteht ein vergleichbarer Austausch. Das gilt nicht nur für die beteiligten Disziplinen, sondern auch für die unterschiedlichen Aufgabenfelder, der sich die Branche stellen muss und die in Kaiserslautern am EI-QFM Berücksichtigung finden.

Prof. Dr. Ralf Korn, TU Kaiserslautern und Fraunhofer ITWM, der das EI-QFM als Geschäftsführer leitet, konnte am Donnerstag und Freitag nicht nur bestehende Mitglieder, sondern auch eine ganze Reihe neuer Interessierter begrüßen, darunter weitere namhafte Versicherer wie HDI und AXA, aber auch den Bund der Versicherten, vertreten durch Tobias E. Weissflog, den Vorsitzenden des Vorstands des BdV. Das zeigt das zunehmende Interesse aller Stakeholder, nachdem die Gespräche des EI-QFM mit politischen Entscheidern in jüngster Zeit auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

 

Erste Tagung der Fachgruppe "Firmen-und Industriegeschäft" am EI-QFM

Am 05.03.2013 fand im Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik die konstituierende Sitzung der neusten EI-QFM-Fachgruppe "Firmen- und Industriegeschäft" statt.

Zu den Teilnehmern gehörte neben Versicherungsunternehmen auch Makler, Versicherungsberater und Wirtschaftsprüfer.

Inhaltlich befasst sich die Fachgruppe zunächst mit Themen wie Haftungsminimierung bzw. Enthaftung der Prozessbeteiligten, Informationsbeschaffung, Aufbereitung und Risikobewertung, der Beschreibung einer Prozesskette von der Analyse und Lösungsentwicklung bis hin zu Schaden und Regulierung sowie mit der Betrachtung von Hilfsmitteln wie z.B. Tools zur Versicherungswertermittlung.

Die kommissarische Fachgruppenleitung übernimmt Michael Littig, Vorstand der teckpro AG in Kaiserslautern. Im Laufe der kommenden Tagungen soll diese Aufgabe dann dauerhaft an ein anderes Mitglied der Fachgruppe übertragen werden.

Die Möglichkeit zur Mitarbeit in der Fachgruppe ist auch weiterhin gegeben. Interessenten können sich jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel: 0631 - 41417 1800 anmelden.

Die nächste Tagung findet am Mittwoch, den 22. Mai 2013 statt.

 

Regeln für die Finanz-und Versicherungsbranche: Staatssekretär besucht das EI-QFM

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Im Rahmen der Kuratoriumssitzung besuchte Staatssekretär Peter Bleser (CDU) aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das in Kaiserslautern ansässige Europäische Institut für Qualitätsmanagement finanzmathematischer Produkte und Verfahren EI-QFM.

Das Ziel des EI-QFM ist die Schaffung einfach nachvollziehbarer Normen und Richtlinien, um die Geschäfte/Angebote im Finanz- und Versicherungsbereich transparenter zu machen und so wieder ein Vertrauensverhältnis zwischen Kunden und Anbietern herzustellen und gleichzeitig den Märkten eine größere Stabilität zu verleihen. Hierzu arbeiten am 2010 gegründeten EI-QFM Experten aus der Wissenschaft und der Industrie sowie Vertreter der Politik und der Verbraucher zusammen.

Staatssekretär Bleser ermutigte das EI-QFM ausdrücklich, in seiner Arbeit fortzufahren und zeigte sich von den Zielen und der Vorgehensweise beeindruckt.

 

Neue Fachgruppe "Altersvorsorgeprodukte" am EI-QFM gegründet

Im Rahmen seiner Bemühungen um Sicherheit, Transparenz, Fairness und Korrektheit im Bereich der Altersvorsorge und der Finanzmärkte hat das EI-QFM eine weitere Erfolgsnachricht zu vermelden.

So konstituierte sich am Donnerstag, den 11. Oktober 2012, im Fraunhofer Institut für Techno-und Wirtschaftsmathematik ITWM unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler (Universität Ulm) die neue Fachgruppe "Altersvorsorgeprodukte" des EI-QFM. Die mit 16 Personen große Gruppe war mit Vertretern zahlreicher Versicherer, Beratungshäuser und Softwarehersteller prominent besetzt und diskutierte mit großem Engagement das weitere Vorgehen, das sich u.a. auf Qualitätsmerkmale von Produkten und das Entwickeln von Risikoklassifikationen konzentrieren wird. Hier wurde vor allem die neutrale Rolle des EI-QFM als besonders positiv empfunden.

Großes Interesse bestand in den Reihen der Teilnehmer auch an den bereits etablierten EI-QFM-Fachgruppen "Beratungsprozesse" und "Altersvorsorgemathematik", so dass auch an dieser Stelle mit einer Vergrößerung der Gruppen in naher Zukunft gerechnet werden kann.

Das EI-QFM freut sich insbesondere auch über die deutliche Erweiterung seines Netzwerks, den potentiellen Zuwachs an neuen Mitgliedern sowie der Einbindung weiterer wichtiger Marktteilnehmer.

 

Neues Weiterbildungsangebot für Mitglieder gestartet

Seit August bietet das EI-QFM ein Weiterbildungsangebot zu ausgewählten Themen an. Zugang zu den Weiterbildungen erhalten Mitglieder des EI-QFM über den Benutzerbereich.

 

Neues Weiterbildungsprogramm jetzt exklusiv für Mitglieder

Um das Serviceangebot für unsere Mitglieder zu erweitern, bieten wir ab August 2012 ein monatliches Weiterbildungsbulletin zu ausgewählten Themen an.

Welches Thema näher erläutert wird können Sie selbst entscheiden. Den Link zur Abstimmung sowie die jeweilige Abhandlung finden Sie in den Foren.

 

Erste QS-Messe des EI-QFM am 20./21. Juni im Fraunhofer Zentrum Kaiserslautern

Am 20./21. Juni fand am Fraunhofer Zentrum in Kaiserslautern die erste Qualitätssicherungs­messe des Europäischen Instituts für Qualitätsmanagement finanzmathematischer Produkte und Verfahren statt. Die Messe stand ganz im Zeichen der Präsentation des Arbeitskonzepts sowie der ersten Resultate des EI-QFM in der Öffentlichkeit. Daneben standen Vorträge zu aktuellen fachlichen Themen und wissenschaftlichen Konzepten im Bereich Finanz und Versicherung im Mittelpunkt.

Nach den Grußworten des Institutsleiters des Fraunhofer ITWM, Prof. Dr. Prätzel-Wolters, und des Kanzlers der TU Kaiserslautern, Stefan Lorenz, beides Vertreter wichtiger Kooperations­part­ner des EI-QFM, gab Prof. Dr. Korn (TU Kaiserslautern) in seiner Eigenschaft als Geschäfts­führer des EI-QFM einen Überblick über die Arbeit und die Ziele des EI-QFM, das mittler­we­ile mehr als 20 Mitglieder und Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft hat. Dabei betonte er zum einen die vorbildliche Zusammenarbeit innerhalb der Fachgruppen, wies darauf hin, dass noch viele dicke Bretter zu bohren seien, zeigte sich aber auch opti­mis­tisch, dass die im abgelaufenen Geschäftsjahr geknüpften Kontakte zu Wissenschaft, Indus­trie, Politik und Verbraucherorganisationen sowie die Arbeit während der Fachtagungen in absehbarer Zeit vorzeigbare Erfolge bringen würden. Er wies darauf hin, dass das Konzept des EI-QFM sicherstellt, dass die erarbeiteten Richtlinien im breiten Konsens erarbeitet werden. Abschließend gab er einen Fahrplan für die weiteren Ziele des EI-QFM vor.

Die zweite Nachmittagssektion zeigte eine gelungen Mischung aus Vorträgen von Franz Link (Kreissparkasse Kaiserslautern) „Qualitätssicherung in der Finanzkrise“, der einen Einblick in die Arbeit seiner Bank gab, von Jürgen Stellpflug (ÖKO TEST), der die Vorgehensweise und Resultate von Untersuchungen von ÖKO TEST im Finanz- und Versicherungsbereich vorstell­te sowie einen Vortrag von Prof. Korn zum Thema „Hilft moderne Mathematik in der Fi­nanz- und Versicherungswirtschaft?“, der kritisch die Anwendbarkeit und Gefahren der tatsächlichen Anwendung moderner Mathematik darstellte.

Den Abschluss des ersten Tages bildete eine Podiumsdiskussion von Vertretern führender deut­scher Softwareanbieter im Finanz- und Versicherungsbereich, die im Bereich Altersvor­sorge tätig sind und durch Gerald Haase (ELAXY), Dieter Hoppen (Weseler Rechenzentrum WRZ), Michael Littig (teckpro) und Roman Willers (Suretec) vertreten waren. Hierbei zeigten sich alle von der Nützlichkeit der Zusammenarbeit im EI-QFM für ihre eigene Arbeit sowie für den Kunden als Hauptnutznießer überzeugt. Dabei beeindruckte der offene Umgang der Firmen miteinander, die sich im Markt oft genug als direkte Konkurrenten über den Weg laufen, aber auch klar machten, dass sie in dieser Zusammenarbeit den besten Weg der eigenen Qualitätskontrolle und der Vorbereitung von verlässlichen Zertifizierungen sähen.

Eine Abendveranstaltung im Fraunhofer ITWM mit einer Ausstellung von Kunstwerken des Lau­terer Künstlers Tony Caulfield (www.tonycaulfield.com) und Gesangsbeiträgen der Musikerin MuzzBoxx (www.myspace.com/muzzboxx) war zum einen kurzweilig, zeigte aber auch durch die Redebeiträge von Dr. Mack (Abteilungsleiter Verbraucherschutz im Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz) sowie Kurt Lechner (Europaabgeordneter der CDU) die Wahrnehmung und Wertschätzung der Aktivitäten des EI-QFM in der Politik auf.

Der Donnerstag stand zunächst im Zeichen der Präsentation der Arbeit der drei Fachgruppen „Beratungsprozesse“ durch V. Andelfinger (Palatinus Consulting), „Asset Management“ durch P. Wessling (Ithuba) und „Versicherungsmathematische Gutachten“ durch J.-C. Kling (JCKling). Hier wurde zum einen auf die Schwerpunktthemen (Richtlinienerarbeitung, Mus­ter­vorlagen) eingegangen, aber auch ausdrücklich auf den Nutzen des gegenseitigen Aus­tauschs während der Fachgruppensitzungen in Kaiserslautern hingewiesen.

In der Abschlusssektion stellte Dr. Nikolic (Generali) das Modellierungs- und Programmier­kon­zept der Generali Holding vor, und Prof. Korn beleuchtete verschiedene Aspekte von Garan­tieprodukten und ihren Kosten.

Die Vorträge wurden von einer Ausstellung regionaler Unternehmen aus der IT-Branche (Bucholz Fachinformationsdienst, Empolis, Fraunhofer ITWM, Teckpro, TU Kaiserslautern) ergänzt. Das EI-QFM dankt neben den Ausstellern ganz besonders der Kreissparkasse Kaiserslautern, die als Sponsor der QS-Messe gewonnen werden konnte.

Insgesamt war es eine gelungene Premiere, die auf weitere interessante Meldungen und Re­sul­tate aus Kaiserslautern hoffen lässt.

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 Podiumsdiskussion mit (v.l.): Prof. R. Korn (EI-QFM), R. Willers (Suretec),

D. Hoppen (WRZ), G. Haase (Elaxy), M. Littig (teckpro)

 

Weitere Informationen gern auf Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Transparenz, Sicherheit und Fairness im Finanz- und Versicherungssystem

Das EI-QFM ist das erste europäische Institut, das seit 2010 in einer gemeinsamen Anstrengung von Anbieter- und Kundenvertretern unter Einbindung der Wissenschaft an der Erstellung allgemein akzeptierter Regeln für die Finanz- und Versicherungsbranche arbeitet. Hierdurch sollen Transparenz, Sicherheit und Fairness im Finanz- und Versicherungssystem gewährleistet werden. Die Arbeit des EI-QFM geschieht dabei in Fachgruppen für einzelne Gebiete des Finanz- und Versicherungsmarkts.

Im ersten Schritt seit der Gründung wurden wichtige formale Grundlagen erarbeitet und Organisationsstrukturen entwickelt. Zur Sicherung der notwendigen fachlichen und organisatorischen Basis und der Einbeziehung breiter Verkehrskreise war die Besetzung des Kuratoriums der erste wichtige Meilenstein in der Ausgestaltung des EI-QFM. Hier konnten, insbesondere mit Blick auf die ersten installierten Fachgruppen - Altersvorsorge und Versicherungsmathematische Gutachten - herausragende Marktteilnehmer und Wissenschaftler zur Mitarbeit gewonnen werden.

Das Kuratorium ist jedoch noch nicht vollständig bzw. die Besetzung wird regelmäßig anhand der konkreten Aufgabenstellungen im EI-QFM überprüft. So gibt es weitere Anregungen und Anfragen sowohl von Behörden als auch von Verbänden, die aktuell diskutiert werden.

Die folgenden Seiten geben Auskunft über Arbeit, Mission und Vision des EI-QFM. Weitere Informationen über mögliche Mitarbeit und Leistungen erhalten Sie per Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

News

EI-QFM als DAV-Weiterbildungseinrichtung akkreditiert

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Neue Mitglieder am EI-QFM

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Neue Fachgruppe "Firmen-und Industriegeschäft" am EI-QFM

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Staatssekretär Bleser zu Besuch am EI-QFM

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Prof. Korn spricht beim 9. Akademietag der DAA am 23.10.2012 in Köln

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Neue Fachgruppe "Altersvorsorgeprodukte" gegründet

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